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Strategie, um Widerstand bei Veränderungsprozessen frühzeitig begegnen zu können

Widerstand ist ein fester Bestandteil von Veränderungsprozessen und wird häufig durch mangelnde Transparenz der Veränderungsziele verstärkt. Widerstand entsteht oft durch Unsicherheit, Kontrollverlust und fehlende Klarheit. 

Der digitale Wandel ist als Veränderungsprojekt kein Thena der Informationstechnologie, sondern ein Führungs- und Kulturthema. Um einen allfälligen Widerstand möglichst gering halten zu können ist es wichtig, eine strukturierte Vorgangsweise zu wählen, klar und eindeutig die Vorteile zu zeigen und die beteiligten Menschen möglichst früh einzubinden.

Beantworten Sie die folgenden Fragen, lesen Sie am Ende Ihr Ergebnis ab und erhalten Sie Tipps.

1 = NEIN          2 = MITTEL          3 = JA

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Ein Dialog verfolgt das Ziel, Verständnis zu schaffen, während eine Diskussion oft auf eine Entscheidung oder die Durchsetzung einer Position ausgerichtet ist. Während im Dialog Beteiligte aktiv zuhören undversuchen, die Sichtweisen anderer  nachzuvollziehen,  verteidigen sie in der Diskusiion ihre Argumente. Während der Dialog Spannungen reduziert, weil er auf Gemeinsames ausgerichtet ist, erhöht die Diskusiion die Spannung, weil sie Unterschiede betont.

Bei komplexen Veränderungen eignet sich der Dialog, um Vertrauen und Verständnis aufzubauen. Bei klaren Sachfragen mit Entscheidungsbedarf eignet sich dagegen die Diskussion, um Optionen zu prüfen und eine Richtung festzulegen.

Regelmäßige Gespräche und Feedbackrunden helfen dabei, Ängste abzubauen und schaffen Vertrauen. Konkrete Ängste, wie zum Beispiel die Sorge um den Arbeitsplatzverlust oder eine Art von Überforderung, sollten offen angesprochen werden. 

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Mitarbeitende sind als Experten ihrer eigenen Arbeitsabläufe ernst zu nehmen und unbedingt in Entscheidungsprozesse eingebunden werden, denn Beteiligung schafft Transparenz und reduziert Unsicherheit. Menschen neigen dazu, Veränderungen eher zu akzeptieren, wenn sie die Hintergründe kennen.

Betroffene sollten daher früh in Entscheidungen einbezogen werden, denn nur wer mitgestaltet, fühlt sich auch nicht übergangen.
Eigene Ideen erhöhen die Identifikation mit dem Vorhaben und Rückmeldungen aus der Praxis verbessern die Qualität der Maßnahmen. Fehler und Risiken können schneller erkannt werden.
Beteiligung stärkt Vertrauen in Führung und Prozess.

Eine offene Einbindung verhindert zudem Gerüchte und falsche Annahmen, was dazu führt, dass ein allfälliger Widerstand sinkt, weil dieVeränderung als gemeinsamer Schritt erlebt wird.

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Ein gemeinsames Kompetenzverständnis ist eine grundlegende Voraussetzung, für eine kanzleiübergreifende Zusammenarbeit. Kompetenz schafft Sicherheit in unsicheren Phasen, denn wer Veränderungen fachlich versteht, reagiert ruhiger und sachlicher.

Es ist darauf zu achten, notwendige Kompetenzen rechtzeitig aufzubauen, um Angst und Ablehnung gar nicht erst aufkommen zu lassen. Kompetente Mitarbeitende erkennen den Nutzen neuer Prozesse schneller und verstehen Zusammenhänge und bewerten Veränderungen realistischer.

Fachliche Sicherheit stärkt nicht nur das Selbstvertrauen, sondern wer sich selbst Aufgaben zutraut, entwickelt auch weniger Abwehrhaltung. Es ist die Kompetenz, die eine aktive Mitgestaltung fördert, anstatt einer passiven Duldung, denn Beteiligte bringen Lösungen ein, anstatt nur Probleme zu betonen.

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Beim digitalen Wandel ändern sich Abläufe, Rollen und Erwartungen. Es ist darauf zu achten, dass alle Beteiligten verstehen, was geplant ist und warum es geschieht Transparenz reduziert die Unsicherheit im digitalen Wandel, die oft der Grund für Entstehung von Widerstand ist. Deshalb ist darauf zu achten, dass die Ziele klar und verständlich formuliert sind.

Konkrete Beispiele können dabei sehr gut helfen, abstrakte Begriffe greifbar zu machen. Damit können Unklare Informationen vermieden werden, die vor allem Gerüchte und Spekulationen fördern. Eine frühzeitige Einbindung erhöht die Akzeptanz von Veränderungen und führt zu klaren Rollen, die Konflikte und Missverständnisse vermeiden.

Es ist empfehlenswert, mit kleinen Projekten starten, wie zum Beispiel einem automatischen Rechnungsversand, anstatt gleich mit einer vollständigen Systemumstellung. Verbesserungen (Quick Wins) sollten sofort kommuniziert werden, weil dies die Motivation stärkt.

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Führungskräfte sollten den Wandel glaubwürdig vorleben. Unglaubwürdigkeit führt fast immer zu Vertrauensverlust.

Nur wenn die Kanzleileitung eine klare Richtung vorgibt, können unklare Ziele vermieden werden, die zur Entstehung von Unsicherheit führen. Die Kanzleiführung hat festzulegen, welche digitalen Prozesse Priorität haben und erklärt den konkreten Nutzen neuer Software für die Klienten und die internen Abläufe. Vielfach wird übersehen, dass man sich den digitalen Wandel nicht kauf kann, sondern ihn sich erarbeiten muss. Praxisbeispiele, wie eine automatisierte Belegerfassung, schaffen ein schnelles Verständnis für die Vorteile des Einsatzes neuer Technologien.

Eine offene Kommunikation über den erforderlichen Zeitaufwand und notwendige Lernphasen schaffen Vertrauen bei den Mitarbeitenden. Erst dann können Führungskräfte Schulungen verbindlich planen und die dafür notwendige Zeit bereitstellen.
Sie klären Zuständigkeiten bei der Einführung neuer Systeme.

Widerstände entstehen oft wegen fehlender Information oder Überlastung, weshalb die Kanzleiführung dies zu vermeiden hat und mit klaren Maßnahmen, anstatt mit Druck, darauf reagieren soll. Das Vorbildverhalten der Kanzleiführung stärkt die Glaubwürdigkeit im Veränderungsprozessen, reduziert möglichen Widerstand und stabilisiert damit die Kanzlei.

GEFAHR
Ergebnis

   Für Sie besteht dringender Handlungsbedarf.

   Sie sind gut unterwegs, machen Sie weiter so.

   Sie wissen schon viel, aber es gibt immer noch etwas zu entdecken.

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